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Abfall · Blog Circulad'OR

Das Abfallaudit: die Pflicht, die Ihnen Geld zurückbringen kann

Marius Cristian BrînzeaMarius Cristian Brînzea · Managing Partner 21. August 20266 Min. Lesezeit
Kurz gesagtDas Gesetz verlangt von jedem Unternehmen mit gewerblicher oder industrieller Tätigkeit ein Abfallaudit und, darauf aufbauend, ein Vermeidungs- und Reduktionsprogramm. Fehlen sie: 40.000-60.000 Lei (RON). Richtig durchgeführt, findet dasselbe Audit in der Regel Entsorgungskosten, die zu Verwertungserlösen werden können.

Was es eigentlich ist

Das Abfallaudit ist die systematische, dokumentierte und regelmäßige Bewertung, wie die Organisation ihre Abfälle bewirtschaftet - in 5 Schritten: Planung und Abgrenzung des Umfangs, Informationserhebung, Analyse der Abfälle im betrieblichen Kontext, Standortbewertung und Datenanalyse. Das verpflichtende Ergebnis: das Vermeidungs- und Reduktionsprogramm, mit Zielen, Zeitplan und Kennzahlen.

Es ist keine bürokratische Übung. Es ist der einzige Moment, in dem jemand systematisch auf ALLES schaut, was das Unternehmen verlässt - und meist findet er Dinge, die niemand mehr gesehen hatte.

Der Teil mit dem Geld

Der typische Fall: Karton- und Folienabfälle, die als „gemischter Siedlungsabfall“ zur Entsorgung bezahlt werden und getrennt sortiert als Rohstoff verkauft werden könnten. Oder ein als „gefährlich“ eingestufter Abfallstrom, der sich mit einer korrekten Einstufungsanalyse als nicht gefährlich erweist - mit halbierten Entsorgungskosten. Das Audit, das Sie vor dem Bußgeld von 60.000 Lei bewahrt, ist oft auch dasjenige, das Ihre monatliche Abfallrechnung senkt.

Rechtsgrundlage: Dringlichkeitsverordnung der Regierung (OUG) 92/2021 über die Abfallbewirtschaftung, in der jeweils geltenden Fassung.
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